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Klassischer zerlegbarer Würfel
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Was ist der klassische zerlegbare Würfel?
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Der klassische zerlegbare Würfel ist ein Holzwürfel
aus acht Einzelwürfeln und dazwischenliegenden Bändern aus dunklerem
Holz.
Er heißt auch "Zerlegbarer Würfel" oder "Klassischer 12-Stücke-Würfel".
Er stammt aus dem 19.Jahrhundert. |
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Nimmt man den Würfel auseinander, so erhält man als erstes
zwei Hälften. Sie bestehen aus vier Würfeln, die an einen Stab
angeleimt sind. Dann ergeben sich 10 Stäbe oder Riegel, die kunstvoll
ineinandergesteckt sind und die die Bänder bilden. Aufgabe des Puzzles
ist es, aus den 12 Einzelstücken einen Würfel zusammenzubauen. |
Lösung top
Die Lösung erfolgt in drei Schritten.
1.Schritt: Aufbau eines H-Stückes als erste Zwischenschicht.
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Setze in die Rille einer Würfelhälfte (1) den dunkelblauen
Riegel (2).
Füge die hellblauen Riegel hinzu (3). |
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Setze in die zweite Würfelhälfte den anderen dunkelblauen
Riegel (1). Drehe die Würfelhälfte um (2) und setze sie auf die
erste Würfelhälfte (3). |
Die vier blauen Riegel bilden im Inneren des Würfels ein H.
2.Schritt: Verklammerung der beiden Würfelhälften
Schaue seitlich in den Würfel hinein. Du erkennst in der Mitte zwei
Verbindungsstücke dunkelgrau/dunkelblau (1). Führe die beiden
grünen Riegel seitlich von rechts und links ein (2) und lege sie um
die Verbindungsstücke (3).
Achte im folgenden Schritt darauf, dass sich die grünen Riegel
nicht lösen, wenn der Würfel gedreht werden wird.
3.Schritt: Einsetzen zweier T-Stücke
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Bilde aus den restlichen vier Riegeln zwei T-Stücke. Sie werden
von oben und unten in den Würfel hineingesteckt werden.
Und das geht so. |
Drehe den Würfel um eine Vierteldrehung, so dass die rechte Würfelfläche
unten liegt (1). Schaue von oben in den Würfel. Du siehst zwei Löcher
(2, weiß). Vergrößere das obere (hintere im Schrägbild)
Loch für das T-Stück rot/pink. Drücke dazu mit dem Zeigefinger
von unten (vorne) auf die dunkelblauen Stäbe in der Mitte und schiebe
den oberen hellblauen Stab mit (3). Stecke dann das T-Stück von oben
in den Würfel, das rote Querstück zuerst (4). Stelle dann die
Würfelform wieder her (5).
Der Würfel sieht dann in 3D-Sicht so aus (1). Stelle den Würfel
auf den Kopf, vorne bleibt vorne, (2) und setze von oben das T-Stück
rot/gelb ein (3).
Der Würfel ist gelöst (4) :-).
Bau des klassischen
zerlegbaren Würfels top
Den Würfel kann man auch selbst herstellen.

Die Maße der Hälften und der Riegel entnimmt man der Zeichnung.
Die Einheit der Kantenlänge der Elementarwürfel ist im allgemeinen
0,5cm, und damit hat der Würfel eine Kantenlänge von 5cm. Bis
auf die beiden Riegel rechts müssen die Stücke doppelt hergestellt
werden. Man muss bei Bedarf die Ausbuchtungen etwas vergrößern.
Eine genauere Anleitung findet man in Buch 1.
Die Zahlen in der Zeichnung geben die Anzahl der Elementarwürfel
an. Bildet man die Summe 308+308+50+50+52+52+28+28+28+28+30+38, so erhält
man 1000. Der Würfel ist also nicht hohl.
Kauf des klassischen
zerlegbaren Würfels top
Der Würfel ist in Deutschland populär, auch weil er im Moment
(2001) im Sortiment der weit verbreiteten VEDES-Spielzeugläden vertreten
ist.
Es gibt ihn auch in Kugel- oder Tonnenform oder mit abgeschnittenen
Ecken.
Ein Würfel aus meiner Sammlung nennt den Hersteller "Seiffener
Stübelmacher". Dieser Würfel hat den Namen "Wunderwürfel",
den ich hier zum ersten Male hörte.
Die Würfel kosten zwischen 5€ und 10€ (2004)
Referenzen top
(1) Rüdiger Thiele, Konrad Haase: Der verzauberte Raum, Leipzig
1991, Seite 51ff.
(2) Pieter van Delft /Jack Botermans: Denkspiele der Welt, München
1980 (1998 neu aufgelegt) [ISBN 3-685-1998) Seite 66
(3) R.Thiele, K.Haase: Teufelsspiele, Leipzig, 1991 [ISBN 3-332-00116-7],
Seite 40f.
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©
2001 Jürgen Köller
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